Elvan-Power
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   Bericht vom 2. Elvan-Power-Jubiläum am 26.08.2004  
       
  Gesprächsrunde mit Wolfgang Loos (Eintracht-Manager), Michael Krüger (Trainer) und Thomas Fröhlich (Braunschweiger Zeitung)    
       
  Erstmals gelang es, vor allem unter großem persönlichen Engagement unseres Präsidenten Ahmet Öztürk, diese für Eintracht-Fanclubs nahezu einmalige Kostellation an Verantwortlichen zusammen als Gäste begrüßen zu können.

Die einleitenden Worte zur Begrüßung hielt Norbert Prukop. Er verwies auf die Aktivitäten des letzten Jahres und unterschied diese in drei Bereiche: Die eigenen Vorhaben, die Zusammenarbeit mit dem BTSV und das soziale Engagement mit der Lebenshilfe.
  Gäste    
           
  Norbert Prukop   Als eigene Aktivitäten stand folgendes zu Buche: Die Fahrt zum Regionalliga-Auswärtsspiel beim FC St. Pauli nach Hamburg Ende November 2003, dass leider mit 0:1 verloren ging. Nachmal ein Danksschön an Busfahrer Otto, der bei den mitgereisten Fans gut ankam. Die vereinsinterne Weihnachtsfeier am 20.12. und einmal mehr das Wintergrillen am 31. Januar diesen Jahres, fanden großen Zuspruch.

Weiter fortgesetzt wurde auch die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe e.V. Ein Besuch von Henry Nisius und Norbert Prukop nebst offizieller Übergabe der Fußballspende am 23. Januar wurde von seiten der LH-Fußballabteilung am 18. Mai erwidert. Richtig voll war die Hütte am 22. Mai zum 40. Geburtstag von Ahmet im Lokal.
   
           
  Nicht ganz soviel Glück hatten wir mit den Aktivitäten direkt zum BTSV. Es sei aber betont, dass das dem guten Verhältnis zum BTSV keinen Abbruch tut, wie man an der Annahme der Einladung zum Jubiläum sieht. Dennoch - Michael Krüger versäumte eine Talk-Runde am 29.4.2004, ca. 70 Zuhörer und Interessenten warteten vergebens. Norbert Prukop wörtlich zu diesem Versäumnis: "DAS KOSTET" !! Man einigte sich auf ein 50 Liter Bierfaß für alle Beteiligten als Entschädigung vom Trainer. Vielleicht war auch der Live-Talk mit Wolfgang Loos am 26.5. deshalb nicht so stark besucht.

Ein Ausblick auf weitere Vorhaben, u.a. ein Besuch des Punktspiels bei Union Berlin (13.11.) sowie eine gemeinsame Sylvesterfeier schloß die Begrüßungsrede ab.
  Wolfgang Loos und Ahmet im Gespräch    
           
  Wolfgang Loos bedankt sich   Wolfgang Loos bedankte sich für die einleitenden Worte und übergab an den Fan-Club ein aktuelles Trikot mit allen Unterschriften von Spielern, Trainer, Manager und Betreuerstab, eingepackt in ein ebenfalls signiertes Mannschaftsposter.

Der Manager selbst stand zumeist im Mittelpunkt der nun folgenden Frage- und Diskussionsrunde. Die Frage nach der Verteuerung des "Eintracht-aktuell"-Magazins von einem Euro auf 1,50 begründete er mit gestiegenen Betriebskosten von Seiten des Verlages, im Stadion selbst direkt vor Spielbeginn bliebe der Preis dagegen stabil. Inhaltlich bleibe man bei dem Konzept, neben dem Schwerpunkt erste Herrenmannschaft wechselnde Zusatzthemen aufzunehmen (2. Herren, Damenhockey, Jugend u.a.).
   
           
  Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, und deshalb stand auch das Zweitrundenspiel im DFB-Pokal gegen Hertha BSC im Mittelpunkt des Interesses. Wolfgang Loos konnte den genauen Termin (21. oder 22. September) noch nicht genau benennen, versprach aber, dass die Preise im Vergleich zu den Pokal-Vorjahresbegegnungen gegen Kaiserslautern, Hannover und Aachen (z.B. 9 Euro für Stehplatz Südkurve) stabil bleiben.

Die Frage nach den hohen Preisen für Trikots und andere Fanartikel beantwortete der Manager dahingehend, dass die jeweiligen
  Diskussion mit unseren Gästen    
  Anbieterfirmen dafür verantwortlich seien und man sich im übrigen auf einem ähnlichen Preisniveau bewege wie andere Clubs.    
       
  Michael Krüger im direkten Gespräch   An Trainer Michael Krüger richtete sich die Frage, ob das Ausgangsziel der Saison - oben mitspielen und eine Verbesserung des 6. Platz gegenüber der Vorsaison - angesichts des bis dahin starken Auftretens sogar in Richtung Aufstieg korrigiert werden könne. Michael Krüger verneinte dies und verwies darauf, das insbesonders die sogenannten Amateurmannschaften eine unberechenbare Größe sind: "Bedenken Sie, das sind keine Amateurteams, sondern der potentielle Profikader eines jeweiligen Bundesligisten. Trainiert wird dort unter Vollprofibedingungen !", so Krüger, als ehemaliger Coach der Wolfsburger VfL-Amateure mit diesen Mannschaften bestens vertraut.

Allerdings ergänzte Wolfgang Loos, dass diese Teams unter wirtschaftlichen Aspekten relativ uninteressant seien: "Die bringen wenig eigene Fans mit, unsere Nordkurve ist bei diesen Spielen fast leer und zu deren Heimspielen
   
  kommen höchstens ein paar hundert Zuschauer". Loos wiederholte daher seine bereits der BZ gegenüber geäußerte Forderung nach einer eingleisigen 3. Liga ohne die Bundesliga-Nachwuchsteams.

Krüger wies den Wunsch eines Interessenten nach einem weiteren Mittelfeldspieler, auch mit Blick auf den am 31. August schließenden Transfermarkt zurück: "Der Kader ist groß und stark genug, unsere Vorstellungen umzusetzen".
   
       
  Ein weiterer Aspekt waren die Sicherheitsvorkehrungen vor den Heimspielen. Hier beschwerte sich ein Zuhörer über zu penible Behandlung durch die Ordungskräfte und die sich dadurch massive Verzögerung und Behinderung beim Einlass vor den Partien. Wolfgang Loos verwies darauf, dass Eintracht diesbezüglich gewisse Standards vom DFB vorgegeben bekommt und einzuhalten habe, bei schikanösen Übergriffen seitens der Ordner müsse man ihn aber genauer informieren, damit er aktiv werden und sich mit der Sicherheitsfirma in Verbindung setzen könne. Auf die Frage, warum keine Fanclub-Fahnen mehr auf der Tartanbahn zu sehen seien, betonte Loos, dass er nichts dagegen habe, das Fans ihre Fahnen und Banner dort während des Spiels hinlegen und gewissermaßen "Flagge zeigen", erforderlich sei lediglich ein Fahnenpaß. Verboten sei aber, die Fahnen direkt am Zaun aufzuhängen, zum einen wegen der Sichtbehinderung, zum anderen, weil dadurch Werbetafeln der Sponsoren verdeckt würden.   Diskussion mit unseren Gästen    
           
  Diskussion mit unseren Gästen   Ein positives Echo fand die Eintracht-Berichterstattung in der BZ - Lob an Thomas Fröhlich und Rainer Albring - im Mittelpunkt der Medienschelte stand dagegen die dürftige Regionalligaaufbereitung des Fernsehsenders N3. Teilweise willkürliche Absetzung der Sportsendung am Samstag um 17.00 Uhr sowie parteiliche Berichterstattung zugunsten des FC St. Pauli waren die Punkte, die auch Wolfgang Loos teilweise monierte.

Weitere Gespräche fanden jeweils in kleinen Runden statt. Positives Beiwerk dieses Abends: Die deutschen Hockeydamen mit vier Eintrachtspielerinnen im Kader holten an diesem Abend bei den Olympischen Spielen in Athen die Goldmedallie.
   
      Norbert Prukop